In weitgehend isolierter Form liegt das silbenzählende Prinzip im japanischen Haiku vor. Zumeist existieren allerdings zusätzlich zur Silbenzahl auch Regulierungen von Anzahl und/oder Position in bezug auf
Silbenprominenz
,
lautliche Übereinstimmungen
und/oder
Pausen
. Trotz der Dominanz des silbenzählenden bzw. syllabischen Prinzips gilt dies auch für die romanische Dichtung (
Endecasillabo
) und Teile der deutschen Lyrik im 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts (
Strenger Knittelvers
).
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