| Gliederungseinheiten | Typisierte Dramenformen | Konzeptionelle Anforderungen | Idealtypischer Aufbau | Rahmung | Interne Gliederung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Seit der Antike ist es üblich, Dramen in verschiedene Teile zu gliedern. Waren es damals noch die Chorepisoden und die von einzelnen Schauspielern gesprochenen Abschnitte, deren Wechsel den Ablauf kennzeichnete, wurden später Aufzüge bzw.
Akt
Dominierende Gliederungseinheit im Drama, welche räumliche und inhaltliche Strukturierung gewährleistet. Der Akt lässt sich weiter untergliedern in
Szenen
oder
Auftritte
.
,
Szene
Den Akt unterteilende Gliederungseinheit des Dramas, die das Geschehen zwischen zwei Schauplatzwechseln bezeichnet.
und
Auftritt
Den Akt unterteilende Gliederungseinheit des Dramas, die das Geschehen zwischen zwei Personenwechseln bezeichnet.
die zentralen Gliederungseinheiten. Seit dem späten 19. Jahrhundert verliert die Vorstellung einer bestimmten Handlungskurve für die Dramatik an Bedeutung, so dass sich auch die Formen der Gliederung verändern. Häufig reihen sich mehrere gleichwertige Abschnitte aneinander, die als Szenen oder Bilder bezeichnet sein können, manchmal unterbrochen von Einlagen wie Songs, Filmszenen o.ä.. In zeitgenössischen Formen wie der Performance ergibt sich die Gliederung nicht mehr aus einem vorgelagerten Text sondern direkt in der Präsentation. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| © Martin Huber, Elisabeth Böhm |
| Letzte Änderung am: 09.09.2007 |