Insbesondere in der englischen Dichtung existiert als Alternativform der Eye-Rhyme bzw. Augenreim, bei dem die Übereinstimmung nicht die lautliche, sondern die Buchstabenebene betrifft (z.B. love/move oder im Deutschen Tage/Garage).
Der Endreim umfaßt unterschiedliche Ausprägungsformen:
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nach der phonetischen Qualität der Übereinstimmung:
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reiner E. (vollständige Übereinstimmung des phonetischen Materials ab dem letzten betonten Vokal: erblickt/geschickt)
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unreiner E. (geringe Abweichungen, z.B. im Grad der Rundung des Vokals: erblickt/bedrückt)
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nach dem Umfang der Übereinstimmung:
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männlicher E. (einsilbig: Baum/Traum)
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weiblicher E. (zweisilbig: streben/beben)
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dreisilbiger bzw. gleitender E. (dreisilbig: befangene/vergangene)
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erweiterter E. (Sammelbezeichnung für alle E., bei denen die phonetische Übereinstimmung über den geforderten Bereich hinausgeht), z.B.:
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rührender E. (Übereinstimmung nichtverwandter Wörter, die auch Konsonanten vor dem letzten betonten Vokal umfaßt: Schritt/Tritt)
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Doppelreim (zweiteiliger E.: lind wiegt/Wind schmiegt)
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Schüttelreim (Doppelreim mit Tausch der Anlautkonsonanten: Schläger tragen/Träger schlagen)
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nach grammatisch-morphologischen Aspekten:
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grammatischer E. (zwischen den Reimwörtern besteht eine enge morphologische Verbindung, z.B. Übereinstimmung des Wortstamms: klingen/erklingen oder bestimmter Suffixe: interessieren/amüsieren)
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Sonderfall: identischer E. (Wiederholung identischer Wörter)
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gespaltener E. (mehrsilbiger E., bei dem mindestens eines der Reimglieder auf zwei Wörter verteilt ist: überall an/Schall an)
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gebrochener E. (mehrsilbiger E., bei dem mindestens ein Reimwort durch den Verswechsel getrennt wird: raffinier-/te Tier)
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nach der Position im Vers: Ausgangsreim bzw. Versendreim (Reimglieder am Versende) und Binnenreim (Reimglieder im Versinnenreim)
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nach der vertikalen Reimanordnung: Blockreim bzw. umarmender E., Kreuzreim, Paarreim, Schweifreim
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