Nullfokalisierung Interne Fokalisierung Externe Fokalisierung

-> Externe Fokalisierung: Die Wahrnehmung ist nicht an eine Figur der erzählten Welt gebunden, geht aber von einem Punkt innerhalb der erzählten Welt aus. Informationen über das „Innenleben“ von Figuren werden nicht gegeben. Der Erzähler weiß weniger / nimmt weniger wahr als die Figuren.

Das im Text Geschilderte lässt sich eindeutig als Wahrnehmung von einem Punkt der erzählten Welt aus einstufen zugleich aber wird kein Einblick ins Innenleben von Figuren gegeben. Der Unterschied zur
 Nullfokalisierung
 Diese Fokalisierungsform wird auch als ‚auktorial’ bezeichnet. Die Wahrnehmung ist an keine Figur gebunden. Der Erzähler weiß hier mehr als die Figur. Typische Anzeichen für Nullfokalisierung sind Informationen im Text, die das Wissen der anwesenden Figuren übersteigen bzw. das Fehlen von Figuren.
Nullfokalisierung
ist dadurch gegeben, dass der Ausgangspunkt der Wahrnehmung innerhalb der erzählten Welt lokalisiert ist. Der Unterschied zur
 Interne Fokalisierung
 Die Wahrnehmung ist an eine Figur gebunden. Informationen über das „Innenleben“ der Figur werden gegeben. Der Erzähler weiß also ebenso viel / nimmt ebenso viel wahr wie die Figur.
internen Fokalisierung
macht sich dadurch bemerkbar, dass man keine Informationen über die Gedanken und Gefühle von Figuren erhält.
© Fotis Jannidis, Uwe Spörl, Katrin Fischer
Letzte Änderung am: 03.07.2007
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