Alliteration Anakoluth Anapher Apostrophe Asyndeton Chiasmus Inversion Klimax Parallelismus Pleonasmus praeteritio Vergleich Antithese

griech.: a-sýndeton = nicht verbunden
-> Asyndeton: Wortfigur: unverbundene Aneinanderreihung koordinierter Satzglieder

Das Asyndeton reiht ohne Verknüpfung (z.B. Konjunktion) mehr als zwei grammatisch und inhaltlich gleichgestellte Satzglieder aneinander. Möglich ist eine Reihung von Einzelwörtern, kleinen Wortgruppen oder ganzen Satzteilen.
Das Asyndeton wird häufig verwendet um die Kürze und Prägnanz der asyndetisch hervorgebrachten Passage zu stärken. Es kann aber auch die Dynamik oder Hast eines bestimmten Geschehens implizieren oder die innere Spannung einer Situation ausdrücken. Das Asyndeton kann man leicht mit anderen Figuren (wie z. B.
 Klimax
 
Klimax
oder
 Alliteration
 Klangfigur: gleicher Anlaut aufeinanderfolgender Wörter
Alliteration
: „Alles rennet, rettet, flüchtet“ oder „veni, vidi, vici“) verknüpfen.
Das Gegenstück zum Asyndeton ist das der
 Anapher
 Wortfigur: Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe zu Beginn mehrerer aufeinander folgender Sätze, Satzteile oder Verse
Anapher
verwandte Polysyndeton (griech.: vielfach verbunden). Bei dieser Wortfigur werden gleichartige Satzglieder (Einzelwörter, Wortgruppen, Satzteile) durch gleiche Konjunktionen reihend verbunden: „Und es wallet und siedet und brauset und zischt“.
© Uwe Spörl
Letzte Änderung am: 08.04.2007
Print Mich!