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griech.: Wurf über das Ziel hinaus, Übermaß
Hyperbel:
Trope: Ersetzung des eigentlichen Ausdrucks durch einen diesen steigernden oder übersteigenden
Die Hyperbel sagt mehr als gemeint, wahr oder glaubhaft ist, sie übertreibt also und ist somit ein zentrales Verfahren der rhetorischen Steigerung.
Durch die Formulierung überhöht sie natürlich auch den bezeichneten Gegenstand oder Sachverhalt, dem der hyperbolische Ausdruck demzufolge angemessen sein muss. Die Hyperbel dient somit insbesondere der pathetischen Affekterregung und erhöht die Prägnanz des geäußerten Gedankens.
Häufig ist die Hyperbel mit rhetorischen Figuren oder anderen Tropen – insbesondere
Vergleich
Wort-/Gedankenfigur: nähere Bestimmung eines Gegenstandes durch einen ihm ähnlichen Gegenstand
,
Metapher
Trope: Ersetzung des eigentlichen Ausdrucks durch einen anderen Ausdruck, der mit ihm in einer Ähnlichkeits- oder Analogiebeziehung steht
usw. – verknüpft, die die Steigerungsabsicht der Hyperbel unterstützen.Viele hyperbolische Formulierungen (etwa „todmüde“) sind Kraft ihrer Prägnanz in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen, haben aber so ihre überraschende oder affektive Kraft verloren (vgl.
Katachrese
). |
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| © Uwe Spörl |
| Letzte Änderung am: 08.04.2007 |
Hyperbel:
Trope: Ersetzung des eigentlichen Ausdrucks durch einen diesen steigernden oder übersteigenden
Beispiel Hyperbel