Alliteration Anakoluth Anapher Apostrophe Asyndeton Chiasmus Inversion Klimax Parallelismus Pleonasmus praeteritio Vergleich Antithese

-> Parallelismus: Wortfigur: symmetrische Wiederholung gleichrangiger syntaktischer Einheiten

Der Parallelismus ist eine Wortfigur, bei der syntaktisch äquivalente Einheiten (insbes. Wörter, Wortgruppen, Teilsätze, Sätze) in (beinahe) unmittelbarer Abfolge parallel nebeneinander gestellt sind, sich also strukturidentisch wiederholen: ‘A B ׀ A B’.
Das Gegenstück zum Parallelismus ist der
 Chiasmus
 Wortfigur: symmetrische Überkreuzstellung gleichrangiger syntaktischer Einheiten
Chiasmus
, der sich durch eine Überkreuzstellung entsprechender Einheiten auszeichnet.
Der Parallelismus verstärkt die gleichartige Strukturierung und somit die Prägnanz entsprechender Formulierungen. Er kann zudem insbesondere die Gleichartigkeit oder Analogie der parallel zum Ausdruck gebrachten Gedanken oder Sachverhalte hervorheben, er kann aber – umgekehrt – auch
 antithesemitoxymoronundparadoxon
 Antithese – Gedankenfigur: Gegenüberstellung zweier sich (semantisch) widersprechender Ausdrücke
Antithesen
oder allgemein: Geneüberstellungen zum Ausdruck bringen, dann nämlich, wenn sich die parallel gestellten syntaktischen Einheiten semantisch gegenüberstehen.
© Uwe Spörl
Letzte Änderung am: 08.04.2007
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