Motivierung Kausalität
-> Kausalität: Eine Bühnenhandlung verfügt dann über Kausalität, wenn sich nach rationalen Überlegungen die Konsequenzen logisch aus den Taten ergeben.

Schon Aristoteles hat eine in sich geschlossene Handlung gefordert, deren einzelne Teile nicht nur chronologisch aufeinander folgen, sondern die auch in einem kausal-logischen Zusammenhang stehen. Mit der aufgefrischten Debatte um die
 Motivierung
 Die sichtbaren und unsichtbaren, psychologischen oder gesellschaftlichen, formalen und strukturalen Gründe für das Handeln einer Figur und die Entwicklung der Dramenhandlung.
Motivierung
gelangte im 18. Jahrhundert auch die Kausalität in den Blick der Theoretiker. Sowohl das logische Abfolgen von Szenen, als auch die entsprechenden Folgen der einzelnen Aktionen sollen nun stringent gezeigt werden. Dabei spielt auch das Aptum, d.h. die Angemessenheit, eine Rolle, denn Aktion und Reaktion sollen sich in ihrer Stärke entsprechen.
© Martin Huber, Elisabeth Böhm
Letzte Änderung am: 09.09.2007
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