Indirekte Gedankenrede Erlebte Gedankenrede
-> Erlebte Gedankenrede: Erzählerische Gedankenwiedergabe in der 3. Person Präteritum oder Plusquamperfekt Indikativ, mit Innensicht und der Möglichkeit kommentierender Einmischung, aber ohne ‚verba dicendi et sentiendi’, in vollständiger Syntax (Ausnahme: Interjektionen) und mit unbeschränkter Interpunktion, jedoch ohne Anführungszeichen.

In erlebter Gedankenrede bleiben zwar der Wortlaut und die Ausdrucksqualität des von der Figur Gedachten weitgehend erhalten, werden aber (mitunter in fließenden Übergängen) in den Erzählerbericht samt dessen Tempus und Syntax eingebettet. Erlebte Gedankenrede ist somit zwar weniger narrativ als
 Indirekte Gedankenrede
 Erzählerische Gedankenwiedergabe in der 3. Person Präsens Konjunktiv (bei Ich-Erzählung: in der 1. Person für das erlebende Ich), mit der Möglichkeit kommentierender Einmischung, in vollständiger Syntax ohne Anführungs-, Ausrufe- und Fragezeichen.
 Indirekte Gedankenrede
 Erzählerische Gedankenwiedergabe in der 3. Person Präsens Konjunktiv (bei Ich-Erzählung: in der 1. Person für das erlebende Ich), mit der Möglichkeit kommentierender Einmischung, in vollständiger Syntax ohne Anführungs-, Ausrufe- und Fragezeichen.
indirekte Gedankenrede
, auch sie bleibt aber letztlich formal dem Erzähler zugeordnet.
© Fotis Jannidis, Uwe Spörl, Katrin Fischer
Letzte Änderung am: 30.07.2005
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