Alliteration Anakoluth Anapher Apostrophe Asyndeton Chiasmus Inversion Klimax Parallelismus Pleonasmus praeteritio Vergleich Antithese
lat.: Umkehrung
-> Inversion: Wortfigur: Vertauschung syntaktischer Elemente

Die Inversion oder (griech.) Anastrophé verändert die übliche Reihenfolge der Satzglieder in einem Satz oder Satzteil. Die Wortstellung weicht also vom Gewohnten oder Normierten der Normalsprache mehr oder minder auffällig ab.
Die häufigsten im Deutschen gebrauchten Inversionstypen sind: Nachstellung des Adjektiv-Attributs, Voranstellung des Genitiv-Attributs, Voranstellung des Objekts sowie die Umkehrung der Subjekt-Prädikat-Folge.
Durch die Inversion erlangen die vertauschten Elemente sowohl eine besondere Aufmerksamkeit als auch eine erhöhte Einprägsamkeit, besonders dann, wenn die Reihenfolge archaisch oder emphatisch wirkt.
Die Entsprechung der Inversion auf der Ebene der Gedankenfiguren ist das Hysteron-Proteron (griech.: Späteres-Früheres). Hier findet im Gegensatz zur syntaktischen Vertauschung eine Umkehrung der zeitlichen oder kausalen Ordnung statt: zuerst wird das Spätere und dann das Frühere genannt.
© Uwe Spörl
Letzte Änderung am: 08.04.2007
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