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Metrische Notation Vers Rhythmische Prosa Prosodie Versifikation Metrische Typologie Stufen der metrischen Abstraktion Gebundene vs. ungebundene Verse

Übung 1

-> Metrische Notation: Konventionalisierte Form der schriftlichen Fixierung von Metrum und Rhythmus eines Textes.

In der wissenschaftlichen Literatur zur Versanalyse konkurrieren verschiedene metrische Notationssysteme (vgl.
Breuer 1994
Deutsche Metrik und Versgeschichte. 3. Auflage. München: Wilhelm Fink.
Breuer 1994
, S. 26-29,
Küper 1988
Sprache und Metrum. Semiotik und Linguistik des Verses. Tübingen: Niemeyer.
Küper 1988
, S. 124-127,
Wagenknecht 1993
Deutsche Metrik. Eine historische Einführung. 3. Auflage. München: C. H. Beck.
Wagenknecht 1993
, S. 22-26). – In LiGo gilt die folgende Beschreibungskonvention:
Auf der Ebene des abstrakten
 Metrisches Schema
 Höchste Stufe der metrischen Abstraktion.
metrischen Schemas
steht ‚v’ für eine Senkung und ‚–’ für eine Hebung (Silbenprominenz). Fakultative Silben (z.B. am Versende) werden in Klammern gesetzt; alternative Realisationsmöglichkeiten (z.B. im Hexameter) erscheinen oberhalb der Grundzeile.
Zäsuren und Diäresen werden durch ' gekennzeichnet. Großbuchstaben stehen für einsilbige und Kleinbuchstaben für zweisilbige Reime.
© Sebastian Donat
Letzte Änderung am: 22.10.2007
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